Am 18. September lädt die TU Berlin zur Auftaktveranstaltung ihres "Innovationszentrums Technologien für Gesundheit und Ernährung" (IGE).
<p class="vorspann">Das IGE will die Entwicklung neuer maßgeschneiderter und präventiver Lebensmittel und neuer Technologien für Gesundheitsversorgung, Rehabilitation, Ernährungswissenschaft und Kommunikation im Gesundheitswesen vorantreiben. Es wird sich aber auch mit ökonomischen Fragen zur Gesundheitswirtschaft beschäftigen.</p>
Mit ihren Innovationszentren bündelt die TU Berlin ihre wissenschaftlichen Aktivitäten auf wichtigen Zukunftsfeldern. Gesundheitstechnologie, Gesundheitswirtschaft, Lebensmittelwissenschaften und Biotechnologie sind einige der wichtigen Felder im Bereich Gesundheit und Ernährung, auf denen die Forscherinnen und Forscher der TU Berlin weit reichende Kompetenzen erworben haben.
47 Fachgebiete der TU Berlin und ihre Kooperationspartner aus zahlreichen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der Industrie haben es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam an innovativen Fragestellungen auf verschiedenen Gebieten der Gesundheits- und Lebensmittelwissenschaften zu arbeiten. Dabei soll die Region Berlin-Brandenburg zur Modellregion für Ernährung, Gesundheit und präventive Lebensmittel entwickelt werden. Auch die interdisziplinäre nationale und internationale Vernetzung sowie die Nachwuchsförderung spielen eine wesentliche Rolle.
Sprecher des neuen Innovationszentrums Technologien für Gesundheit und Ernährung sind die TU-Professoren Dr. Dietrich Knorr (Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie) und Dr.-Ing. Marc Kraft (Institut für Konstruktion, Mikro- und Medizintechnik), Dr. Ulf Stahl (Institut für Biotechnologie) und Dr. rer. pol. Klaus-Dirk-Henke (Institut für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht).
Gesundheit und Ernährung studieren
Die TU Berlin bietet im Themenfeld "Gesundheit und Ernährung" insgesamt sechs Bachelor- und Masterstudiengänge wie "Biomedizinische Technik" oder "Lebensmitteltechnologie" an. Weitere befinden sich in der Planung. Mit den Inhalten wird die Lücke zwischen den herkömmlichen Tätigkeitsfeldern in der Gesundheitsversorgung und den Ingenieurwissenschaften geschlossen. Neben den medizinischen und technischen Grundlagen vermitteln die Angebote praktisch anwendbares Wissen für Prävention und Versorgung.
Zukunftsfelder und Innovationszentren an der TU Berlin
Ihre wissenschaftlichen Kernkompetenzen organisiert die TU Berlin in interdisziplinären Verbünden und unterstreicht so ihre Stärken als Forschungsuniversität. Konkret wurden sieben wissenschaftliche Zukunftsfelder definiert, die sich an der Grundlagenforschung wie auch an dem Innovationsbedürfnis von Gesellschaft und Wirtschaft orientieren: Energie, Gestaltung von Lebensräumen, Gesundheit und Ernährung, Information und Kommunikation, Mobilität und Verkehr, Wasser sowie Wissensmanagement. Sie besitzen einen engen Bezug zu den Forschungs- und Lehreinheiten, die eine technische Universität charakterisieren. Zu jedem Zukunftsfeld gründet die TU Berlin sogenannte Innovationszentren, in denen fakultätsübergreifend und im Verbund mit externen Partnern die Expertisen vernetzt und kommuniziert werden.

